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Typisches Essen in Brüssel: Unbedingt probieren!

Einer der besten Gründe, Brüssel zu besuchen, ist die lokale Küche. In Brüssel gibt es einige typische Gerichte und Streetfood, die man probiert haben sollte, wenn man den Ort kennenlernen will. Dazu zählen selbstverständlich Schokolade, Waffeln und die belgischen Pommes Frites!

Belgische Waffeln mit Puderzucker

Waffeln

Wenn es etwas gibt, das man in Brüssel probieren muss, sind das die Waffeln, die einfach unvergleichlich lecker sind. Gern werden mit verschiedenen Soßen und Belägen angeboten, allerdings schwören echte Waffelkenner darauf, sie nur mit Puderzucker bestäubt zu essen. Ganz wichtig: Die Waffel muss frisch und noch warm sein!

Es gibt die Brüsseler Waffel (Gaufre de Bruxelles) aus einem weichen Rührteig und die Lütticher Waffel (Gaufre de Liège) die mit einem dickeren Teig gemacht wird, dessen Perlzucker beim Backen karamellisiert.

Unser Tipp: Wo gibt es die Waffel der Wahl?

Gute Waffeln bekommt man u.a. im Maison Dandoy in der Rue au Beurre oder der Rue Charles Buls direkt bei der Grand Place

oder bei Aux Gaufres de Bruxelles in der Rue Marché aux herbes.
 


Pommes Frites

Die Pommes wurden von den Belgiern erfunden, die ihre Erfindung lieben. Pommes Frits sind DER Klassiker des Brüsseler Streetfoods, die bekanntesten Buden haben dieses Gericht über Jahre perfektioniert: Die Pommes werden zwei mal frittiert, damit sie innen locker und lecker sowie außen goldgelb und knusprig sind.

Pommes Frites

Man isst die Pommes Frites mit Soße, klassischerweise Mayonnaise, gern auch mit einer anderen Kreation wie Samurai Sauce, Aioli, Sauce Andalouse, Erdnuss- oder Currysoße. Ketchup ist eher selten. Die Pommes bekommt man in sogenannten Friteries, die reichen von der einfachen Frittenbude bis zum Fensterverkauf.

Unser Tipp: Wo gibt es Pommes Frites mit Reputation?

Eine Auswahl der beliebtesten Friteries, bei denen man sich gern mal anstellen muss, um an seine Fritten zu kommen:
 

Fritland, Rue Henri Maus, nicht weit von der Grande Place
 

Maison Antoine an der Place Jourdan
 

Frit’Flagey an der Place Eugene Flagey
 

Friterie Tabora, Rue de Tabora
 

Friture de la Chapelle, Rue Haute
 


Moules Frites

Moules Frites sind ein beliebter Klassiker der traditionellen Speisen in Brüssel: Miesmuscheln und Pommes Frites. Die Muscheln werden in einer Soße, meistens mit Weißwein, Gemüse, Petersilie und Schalotten in einem schwarzen Topf serviert. Dazu gibt es Pommes und gern einen Weißwein.

Die Saison ist im Sommer. Beim Essen nehmen die Belgier gern eine Muschelschale, mit der sie das Fleisch aus den anderen Muscheln lösen.

Moules Frites

Stoemp

Stoemp ist viel mehr als nur ein Kartoffelbrei, schon seiner langen Tradition wegen. Meistens werden Karotten oder Lauch hineingemischt und sehr gern wird Stoemp mit einer Wurst wie Brat- oder Blutwurst serviert.

 

 

Carbonnade Flamande

Denke an Boeuf Borguignon und ersetze den Wein mit Bier – so beschreibt man am besten die Carbonnade Flammande (Flämische Karbonade). Für dieses typische Gericht wird Rindfleisch langsam in belgischen Bier geschmort mit Zwiebeln, etwas Senf und Gewürzen. Dazu passen (siehe oben) Pommes oder Stoemp. Ein perfektes Gericht für einen kalten grauen Tag.

Schokolade

Die Belgier können sie einfach, leckere Schokolade und Pralinen. In Brüssel gibt es zahlreiche Chocolatiers und noch mehr Schokoladengeschäfte. Auch wenn de Kreationen manchmal durchaus ihren Preis haben, so sehr lohnt es sich, sich durch die verschiedenen Sorten durchzuschlemmen.

Übrigens, nicht nur als Tafel, sondern auch als Getränk lieben die Belgier ihre Schokolade. Wer eine Chocolad Chaud (Heiße Schokolade) bestellt, bekommt nicht so ein Pulverding, sondern ein Glas heiße Milch und dazu eine Portion Schoko-Tropfen: Auflösen, umrühren, Mhmmm.

Schokolade im Schaufenster

Spekulatious

Ja wirklich, der Spekulatius (Speculoos) ist so etwas wie der Nationalkeks, es gibt ihn überall: Als Snack in der Pause, zum Espresso, im Eis oder als Brotaufstrich. Der Keks kommt in verschiedenen Formen, manchmal als regelrechtes Design-Stück. Da man ihn fast immer zum Kaffee dazubekommt, wird man auf seiner Reise sicher den ein oder anderen Spekulatius genießen.

Bier

Das kleine Land ist das Land der Brauereien mit vielen vielen verschiedenen Sorten. Bekannt ist das Kriek-Bier mit Kirschgeschmack, doch meistens trinkt man auch in Belgien einfach sein "Blonde."

Viele Biere werden in Flaschen verkauft, so können sie noch in der Flasche nachreifen und sich ihr Geschmack entwickeln. Außerdem werden die meisten Sorten in einem eigenen Glas serviert. Das inspiriert doch zu einem geselligen Abend mit vielen verschiedenen Bier-Geschmäckern.